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Bauablauf

Der hier beschriebene Bauablauf soll ihnen einen Einblick in die wichtigsten Situationen ihrer Baumaßnahme ermöglichen.
Den Ablauf eines Bauvorhabens könnte man so schematisieren:

  1. Erstkontakt des Architekten mit dem Bauherren und Klärung der Randbedingungen (Kosten, Anforderungen, Bedarf, baurechtlicher Rahmen, Bauaufnahme, ggf. Erstellung von Bestandsplänen)
  2. Erarbeitung von Planungsvarianten und erste Kostenschätzung sowie Beauftragung einer Vermessung für die Eingabeplanung
  3. Planung eines Entwurfs und Erstellung eines Bauantrags mit Darstellung der Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz und zur Energieeffizienz mit Darstellung der Kosten.  Die Dauer der Planungszeit richtet sich nach den Wünschen der Bauherren. Manchmal benötigt man einen Monat und manchmal möchten sich die Bauherren  3- 4 Monate Zeit lassen um möglichst alle Eventualitäten bedacht zu haben.

  4. Werk- bzw. Planung für die Bauausführung mit der Einplanung der technischen Anlagen der statischen und sonstigen Berechnungen die durch Fachplaner   beigestellt werden
  5. Massenermittlung und Ausschreibung sowie Detailplanung
  6. Bauleitung und Fertigstellung der Baumaßnahme ohne Mangel
  7. Die Fertigstellung eines z.B. Einfamilienhauses ist durchaus mit einer Bauzeit von 4-5 Monaten zu erreichen. Dabei ist es unerheblich ob es sich um einen Holzbau oder einen Mauerwerksbau handelt. Somit ist die Bauzeit nicht länger als bei vorgefertigten Gebäuden. Am schnellsten kann man sein Haus in massiver Bauweise beziehen.

Der erste Schritt

Mit der Bauaufnahme bzw. Grundlagenermittlung fängt bei Baumaßnahmen ob Neubau, Anbau oder Altbaurenovierung alles an. Sie ist eine notwendige Bestandsaufnahme der vorhandenen Situation (Gelände, Bodenverhältnisse, Bausubstanz,......). Ohne fundierte Grundlagen ist es schwierig zielorientierte Planungen zu erstellen und birgt eine große Gefahr für unnötige Fehler, deren Behebung eine Menge Geld kosten kann. Für Neubauten gilt grundsätzlich die Verpflichtung des Bauherrn, die Bodenverhältnisse zu erkunden um eine für das Grundstück geeignete Planung durch den Architekten erstellen zu lassen. Diese Planung bildet dann die Grundlage für die Statische-, Wärmeschutz- und Schallschutzberechnung, die gesetzlich vorgeschrieben sind und die "Ausweispapiere" oder wenn man so will mit dem "Kraftfahrzeugschein" für Gebäude zu verglichen sind. Zusätzlich ist auch die Planung des vorbeugenden Brandschutzes Bestandteil und Maßnahmen zur dauerhaften Beständigkeit eines Gebäudes gegen die Einwirkungen durch Wasser.